Hashflare: Erfahrungsbericht

Wir haben uns bei dem Cloud Mining Anbieter Hashflare registriert und Hashpower erworben. In diesem Beitrag teilen wir unsere Erfahrungen und Eindrücke mit. Wenn Sie sich allgemein über den Cloud Mining Anbieter informieren wollen, hilft Ihnen vielleicht dieser Beitrag. Über das Bild rechts können Sie direkt zu Hashflare* weiter geleitet werden. Am Ende des Artikels zeigen wir noch unsere Umsatzprognose von Hashflare*.

Registrierung

Das Erstellen eines Accounts bei dem Cloud Mining Anbieter verlief ohne Probleme. Auffallend ist der DDOS-Schutz durch Cloudflare, welcher für 5 Sekunden erscheint, wenn man die Seite öffnet. Viele große Anbieter benutzen dieses Verfahren, um sich vor DDOS-Attacken zu schützen. Außerdem muss man ein Bild-Puzzle lösen, um zu bestätigen, dass man kein Roboter ist. Das trägt zum Schutz vor Passwort-Attacken bei. Für uns auf jeden Fall schon mal ein Zeichen von Seriösität.
Als Herkunftsland ist standardmäßig das erste Land in der Liste (Albania) ausgewählt, die Seite erkennt also das Herkunftsland nicht automatisch. Über diesen Punkt kann man allerdings hinweg sehen. Generell sind wir der Meinung, dass Hashflare* eher auf Funktionalität und Qualität setzt, als auf Design.

Bedienung und Übersichtlichkeit

Nachdem wir unsere Wallet-Adressen angegeben haben, schufen wir uns einen Eindruck über die Benutzeroberfläche. Hierzu ist zu sagen, dass alles sehr übersichtlich angeordnet ist. Ganz oben ist aktuell ein Hinweis zu sehen, der darüber Auskunft gibt, dass das Bitcoin-Netzwerk momentan sehr ausgelastet ist. Darunter sieht man dann in verschiedenen Reihen seine Bilanz und die Hashpower der entsprechenden Kryptowährungen und kann diese dort auch direkt kaufen. An der linken Seite können wir uns über ein Menü zu verschiedenen Unterseiten navigieren, wie zum Beispiel den Einstellungen.

Support

Um die Kontaktmöglichkeiten zu testen und um den Anbieter auf Seriösität zu überprüfen, testeten wir den Support. Über ein Kontaktformular kann man sich auf Englisch mit dem Support in Verbindung setzen. Die Antwort des Supportpersonals auf unsere Fragen haben ein paar Tage gedauert, sie wurden aber alle ausführlich beantwortet.

Kaufen von Hashpower

Um den Zahlungsvorgang zu testen, kauften wir uns zunächst SHA-256 Miningpower in Höhe von 2.7 TH/s, um Bitcoins zu schürfen. Um die Hashpower auszuwählen, muss man einfach auf den grünen Einkaufswagen klicken und den Regler auf die gewünschte Miningpower ziehen. Als Zahlungsmittel wählten wir die Überweisung aus. Neben dieser kann man außerdem mit Kreditkarte, Bitcoins oder Payeer zahlen.

Wenn man mit Überweisung zahlt, bekommt man eine E-Mail mit den Kontodaten, auf die man das Geld überweisen muss. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Betrag in Dollar angezeigt wird. In der E-Mail sind zwei Konten aufgeführt, eines für Euro-Überweisungen und eines für Dollar-Überweisungen. Da die meisten wahrscheinlich eine Euro-Überweisung durchführen möchten, muss man den Betrag vorher einfach von Dollar in Euro mit einem Währungsrechner umrechnen. Wir haben unseren zu zahlenden Betrag von 545 Dollar einfach in Euro umgerechnet und den errechneten Betrag auf den nächsten Euro aufgerundet.

Nach der Anweisung der Zahlung dauerte es etwa 3-4 Tage bis das Geld angekommen war und die Hashpower zugewiesen wurde.


Mining und Ausschüttungen

Als die Miningpower zugewiesen wurde, ging es am nächsten Tag direkt mit den Ausschüttungen los. Im Bild unten sieht man unsere erworbene Miningpower von 2.7 TH/s und daneben die Verteilung der Mining Pools. Für das SHA-256 Mining stehen drei Pools zur Auswahl: BTChina, BW.com und Slush. Wir entschieden uns für die Standardverteilung und ließen die Anteile der Pools alle gleich groß. Im rechten Balkendiagramm sieht man die Ausschüttungen für jeden Tag, welche auf 1 TH/s runterskaliert sind. Die Werte blieben alle in unserem erwarteten Bereich, womit wir äußerst zu Frieden sind.

Umsatzprognose

In der rechten Tabelle sieht man die Umsatzprognose, die Hashflare* für Sie errechnet. Hier kann man bei uns sehen, dass wir nach einem Jahr einen theoretischen Umsatz von über 2000 Dollar erzielen würden. Das wäre somit knapp das 4-fache unseres Investments von 545 Dollar. Man muss allerdings dazu sagen, dass Hashflare* eine Wartungsgebühr bei jeder Ausschüttung berechnet, die bei uns zwischen 16% und 19% lag. Außerdem muss man bedenken, dass die Schwierigkeit zum Bitcoin schürfen innerhalb eines Jahres noch dynamisch ansteigen wird, was bedeutet, dass die täglichen Ausschüttungen in den nächsten Monaten noch leicht nach unten gehen werden. Da die Prognose aber immer mit dem derzeitigen Bitcoinkurs rechnet, kann sich diese natürlich auch ganz schnell verdoppeln, wenn sich der Bitcoinkurs verdoppelt. Man sieht also, dass der Gewinn stark vom Kurs der Krypowährung abhängt und wenn dieser kontinuierlich steigt, dann kann das Cloud Mining bei Hashflare* auf jeden Fall ein großer Gewinn sein.

Aktuelle Informationen

Da das Cloud Mining zur Zeit sehr gefragt ist und immer mehr Leute daran Teil haben wollen, wird das Angebot der Anbieter immer mehr begrenzt. Hashflare* kündigt beim SHA-256 Mining mit "Limited Stock" an, dass das Angebot bald ausverkauft sein wird.